Jeannette Bastian war letztes Jahr bereits am Donausteig unterwegs und ist auch heuer wieder in der oberösterreichischen Donauregion gewandert. In diesem Beitrag berichtet sie von ihrer Wanderung:


Entlang einer alten Bahnstrecke ging es
stadtauswärts. Kurz hinter Passau verlässt man Deutschland und wird in
Oberösterreich willkommen geheißen.

Der
ganze Weg ist grün - Wälder, Wiesen, Gärten. Ab und zu durchkreuzt den Weg ein
kleines Bächlein.
Kurz
vor Kasten geht es wieder abwärts zur Donau. Langsam nimmt die Schönheit der
Donau das gesamte Blickfeld ein. Man kann bis zum 3km entfernten Kraftwerk
schauen.
Der
krönende Abschluss des Tages war die Unterkunft "Donautal". Die
Hausherrin zauberte uns ein Wandermenü, so dass wir Ihren Garten nicht
verlassen mussten.

Ca 2
km hinter Vichtenstein kommt der Rastplatz "Teich". Eine Oase der
Ruhe, die zum Verweilen einlädt.
Durch
den Sauwald geht es immer stetig bergauf zur Jaga-Bildkapelle. Hier ist der
Dach des Donausteigs. Ein bisschen dunkel, aber auch mystisch.
Kurz
vor Engelhartszell kann man noch die Schäden der Verwüstung durch ein Unwetter
sehen. Leider
hat mich diesmal ein wenig Engelhartszell enttäuscht. Der schöne Ort wirkt sehr
verlassen. Wir machten uns nach einer kurzen Stärkung auf dem Balkon gemütlich.
Am
nächsten Tag nahmen wir den Bus nach Haibach in die Schlögener Schlinge. Wir
wollten nun die Donau nah erleben. Und genau das macht den Donausteig so
attraktiv. Neben den Wandern kann man die Tage abwechslungsreicher machen mit
kleinen Schifffahrten, Fahrradtouren oder auch Wellness. Wir fuhren mit dem Rad
nach Aschach (52 km hin- und zurück) und ließen uns dann im Hotel
"Donauschlinge" verwöhnen.
Natürlich
musste noch der Blick auf die Schlögener Schlinge erlaufen werden. Den kurzen
Anstieg zur Kanzel liefen wir früh im Morgen und hatten somit einen grandiosen
Abschluss dieser kurzen Tour auf dem Donausteig.
Nächstes
Mal ist dann wirklich die Nordseite dran, aber ich habe auch beim 2. Mal so
viel Neues entdeckt, dass sich diese Tour sehr gelohnt hat.